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Honig – unser Spezialgebiet

Honig Allgemein

- Auszug Codex Alimentarius -

Honig ist seit Jahrtausenden ein naturbelassenes Lebensmittel und ist Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Das weltweite Angebot der unterschiedlichen Honigsorten umfasst Blütenhonige, Waldhonige Sortenhonige und Spezialitäten wie Manukahonig aus Neuseeland.

Hohe Qualitätsanforderungen, sortentypische Spezifikationen und strenge Höchstmengenregelungen garantieren die Naturbelassenheit.

Uns ist es deshalb wichtig, dieses vielfältige Naturprodukt in seiner komplexen Zusammensetzung zu bewahren und die hohen Qualitätsmerkmale sicher zu stellen.

Wir stellen uns dieser Aufgabe: Honiganalytik ist unser Spezialgebiet.

Sortenbestimmung

Sortenhonige stellen eine Besonderheit durch ihre charakteristischen Eigenschaften dar. Bei diesen Honigen stammt der Nektar/Honigtau überwiegend aus einer Trachtquelle. Die Bestimmung einer Sorte stellt durch Ihre Einzigartigkeit besondere Anforderungen an die Analytik. Pollenanalysen, elektrische Leitfähigkeit und sensorische Merkmale sind essentielle Parameter zur Charakterisierung eines Trachthonigs.  Typische Sorten sind Rapshonige, Akazienhonige, Sonnenblumenhonige, Obstblütenhonige sowie Waldhonige, Tannenhonige und Pinienhonige.

Qualitätsparameter

Qualitätskriterien wie Wassergehalt, HMF und Diastaseaktivität sind grundlegenden Parameter die in der europäischen Honigverordnung geregelt sind. Sie geben Auskunft über Wärme –und Lagerschäden sowie der Reife. Spezielle Anforderungen (z.B. Invertaseaktivität) sind in den Richtlinien des D.I.B. geregelt.

Rückstände

Rückstände in der Honiganalytik können aufgrund Ihres Eintrags wie folgt unterteilt werden.

Rückstände aus der Imkerei (Varroazide/Antibiotika)

Die nahezu weltweite Verbreitung der Varroamilbe und deren Bekämpfung fordern verschiedene Maßnahmen der Behandlung. Eine unsachgemäße Anwendung kann zu Rückständen in Honig führen (z.B. Amitraz, Fluvlinate, Coumpahos). Bei der Behandlung der Faulbrut werden unterschiedliche Antibiotika (z.B. Sulfonamide, Streptomycin) eingesetzt. Diese nicht zugelassene Anwendung kann ebenfalls zu Rückstandsproblemen führen.


Rückstände aus der Landwirtschaft

Der weltweit verbreitete Einsatz unterschiedlicher Pestizide in der Landwirtschaft kann zu Rückständen in Honig führen. Glyphosat, Neonicotinoide (Thiacloprid, Acetamiprid) als auch Fungizide (z.B. Boscalid, Azoxystrobin) stellen honigrelevante Wirkstoffe dar.


natürliche Kontaminanten

Pyrrolizidin-und Tropanalkaloide zählen zu den natürlichen Kontaminanten in Honig. Diese natürlichen Fraßgifte werden von speziellen Pflanzen (z.B. Jakobskreuzkraut) produziert und gelangen über den Nektar in den Honig. Solche Alkaloide stehen im Verdacht eine gesundheitsschädigende Wirkung aufzuweisen, weshalb im Honig nur eine geringe Konzentration enthalten sein sollte.


Umweltkontaminanten

Verschiedene Umweltkontaminanten menschlichen Ursprungs wie Schwermetalle (z.B. Blei), Polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) als auch PCBs können auch zu Rückstandsproblemen in Honig führen.

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO)

Der weltweite Anbau von GVO-Pflanzen wie Mais, Raps und Soja (z.B. in Südamerika) nimmt stetig zu. Die gentechnische Veränderung dieser Pflanzen ist im Genom der Blütenpollen verankert, welche während des Nektarsammelns durch die Biene mit in den Honig eingetragen werden. Dieser Eintrag ist unvermeidbar und stellt keinen Qualitätsverlust für das Produkt Honig dar. Typische Vertreter sind Round-up-ready Soja und MON-810 Mais. Der Zulassungsstatus einzelner GVO-Pflanzen in der EU regelt und beschränkt deren Verwendung.

Verfälschung

Honig ist seit Jahrtausenden der Inbegriff für ein naturbelassenes authentisches Lebensmittel. Eine steigende Nachfrage und die begrenzte Verfügbarkeit haben zur Folge, dass das Produkt ein potentielles Ziel für Verfälschungen darstellt. Auf Grund des internationalen Handels mit Honig kann eine Vielzahl unterschiedlicher Verfälschungen auftreten. Fehlerhafte Angaben bezüglich der geographischen und botanischen Herkunft stellen ebenso ein Problem dar wie die bewusste Verfälschung von Honig durch Streckung mit diversen Sirupen oder Zuckerlösungen.

Mikroskopische Untersuchen, Zuckeranalysen als auch die Bestimmung diverser Markersubstanzen geben erste Hinweise auf die Authentizität eines Honigs. Ergänzend hierzu liefert auch die moderne instrumentelle Analytik wie Isotopenmassenspektrometrie (IRMS), NMR oder hochauflösende Massenspektrometrie (HRMS) Möglichkeiten zum Nachweise von Verfälschungen und ist aus der Honiganalytik heute nicht mehr wegzudenken.

Weitere Informationen

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